Obfrau Grete Predl lud zur Fahrt an die Makarska Riviera ein – und fast alle wollten mit.

Der Bus war zwar nicht ganz voll, dafür hatten Taschen und gute Laune genügend Platz.

Schon bei der Abfahrt wurde viel gelacht, geplaudert und diskutiert, wer wohl als Erster das Meer sehen würde.

 

Die Stimmung war bestens – und so begann der Urlaub eigentlich schon im Bus.

1. Tag – Anreise

Bereits vor 06:00 Uhr standen wir in Heiligenkreuz und warteten voller Vorfreude auf unseren Bus. Manche noch etwas verschlafen, andere schon erstaunlich gesprächig – aber alle gespannt auf die kommenden Urlaubstage an der Makarska Riviera.

Da das Frühstück bei vielen daheim eher knapp ausgefallen war, kam die erste Pause gerade recht: Kaffee und frisches Gebäck sorgten rasch für bessere Laune und neue Energie. Spätestens danach war auch der Letzte munter – und die Reise konnte richtig beginnen.

Natürlich hatte auch unsere Obfrau Grete bestens vorgesorgt: Im Bus wurden wir laufend mit Getränken versorgt, sodass niemand verdursten musste.

Bei der Mittagspause durften wir dann bereits die kroatische Küche kennenlernen. Ob Cevapcici, frisches Brot oder andere Spezialitäten – es schmeckte ausgezeichnet und machte Lust auf mehr.

Damit war endgültig klar: Nicht nur die Landschaft, sondern auch das Essen würde uns diese Reise versüßen.

Natürlich wurden unterwegs auch immer wieder Pausen eingelegt, damit wir die wunderschöne Landschaft in Ruhe bewundern konnten.

Ob beeindruckende Küstenstraßen, das glitzernde Meer oder die herrliche Bergkulisse – überall boten sich tolle Ausblicke und zahlreiche Fotomotive.

Dabei zeigte sich einmal mehr: Nicht nur das Ziel, sondern auch der Weg dorthin machte diese Reise zu etwas ganz Besonderem.

In Makarska angekommen, nutzten viele noch die Gelegenheit für einen kleinen Spaziergang entlang der Promenade und zum ersten Blick aufs Meer.

Danach zog es uns aber ziemlich geschlossen in Richtung Hotelbuffet.

Dieses war so groß und verlockend, dass wohl jeder mehrmals „nur noch schnell schauen“ ging.

Der erste Urlaubstag endete daher nicht nur mit schönen Eindrücken, sondern auch mit sehr zufriedenen Gesichtern.

Einige ganz Tapfere wagten sogar den Sprung ins Meer.

Das Wasser war zwar eher „belebend“ als warm, aber das hielt die Mutigsten nicht davon ab, ein paar Schwimmzüge in der Adria zu machen.

Die übrigen beobachteten das lieber trocken vom Ufer aus und waren sich einig: Zuschauen kann manchmal auch sehr angenehm sein.

Nach einem wunderschönen Sonnenuntergang, den viele noch gemütlich an der Promenade genossen, machte sich langsam die Müdigkeit bemerkbar.

Die frische Meeresluft, die vielen Eindrücke und das frühe Aufstehen hatten ihren Teil dazu beigetragen.

 

So freuten sich am Abend schließlich alle auf ein bequemes Bett – bereit für neue Abenteuer am nächsten Urlaubstag.

2. Tag – Leinen los!

 

Alle waren erstaunlich pünktlich wach – vermutlich aus rein sportlichem Ehrgeiz … oder weil das reichhaltige Frühstück einfach niemand verpassen wollte.

 

 

Bereits um 08:30 Uhr waren wir erstaunlich pünktlich startklar und marschierten zu Fuß Richtung Hafen.

Manche noch mit einem schnellen Kaffee in der Hand, andere bereits bestens eingecremt für den Sonnentag – aber alle voller Vorfreude auf die Schifffahrt.

Um 09:00 Uhr gingen wir an Bord unseres Schiffes.

Kaum hatte jeder seinen Lieblingsplatz gefunden, wurden schon die ersten Fotos gemacht und die Aussicht auf das glitzernde Meer genossen.

Bei strahlendem Wetter und bester Stimmung fühlte sich der Urlaub nun endgültig nach Sommer, Sonne und Adria an.

Die Schifffahrt führte uns Richtung Brač.

Unser erster Stopp war der wunderschöne Ort Pučišća, bekannt für seine lange Steinmetz-Tradition.

Überall gab es kunstvolle Dinge aus Stein zu bestaunen – und natürlich auch zu kaufen.

Pučišća steht seit Jahren auf der Liste der schönsten kleinen Städte Europas. Wenn du sie besuchst, wirst du sofort wissen, warum.

Dieses malerische Städtchen schmiegt sich in eine tiefe Bucht, wo du entlang der malerischen Uferpromenade schlendern kannst, gesäumt von zahlreichen Häusern, die aus dem berühmten Bračer Stein gebaut sind.

Pučišća wird auch „Hafen der 13 Türme“ genannt, die einst als Verteidigung gegen die Piraten von Omiš und später gegen die Türken dienten. Heute sind einige dieser Türme erhalten geblieben und zu charmanten Wohnhäusern umgebaut worden, die das Bild der Promenade prägen.

Pučišća ist außerdem das Herz des Bračer Steinmetzhandwerks.

Direkt an der Uferpromenade liegt die Steinmetzschule, eine der besten Europas, die Schüler aus aller Welt anzieht. 

Zum Glück waren wir mit dem Bus und nicht mit dem Flugzeug unterwegs, denn sonst hätte es beim Heimflug vermutlich ordentlich Probleme mit dem Übergepäck gegeben.

Viele nutzten die Gelegenheit zum Einkaufen: Schmuck, kleine Souvenirs und besonders die Uhren aus Stein fanden großen Anklang. Spätestens dort wurde klar, dass Stein offenbar doch leichter ins Herz als in den Koffer fällt.

Zurück am Schiff wurden wir dann mit einem ausgezeichneten Mittagessen belohnt. Nach so viel Bewegung, Es gab natürlich nicht nur Fisch, sondern auch Fleisch.

Sonne und frischer Meeresluft schmeckte natürlich alles doppelt gut.

Offenbar hatten auch die Möwen den Duft des guten Essens gerochen, denn sie kreisten verdächtig interessiert über das Schiff und hofften wohl auf einen kleinen Anteil am Essen.

Der zweite Stopp unserer Schifffahrt war Povlje, ein kleiner, gemütlicher Ort mit viel mediterranem Flair.

Das kleine Fischerdorf Povlja mit seinen ca. 400 Einwohnern liegt im Nordosten der Insel Brac in Kroatien.

Seinen Namen erhielt der Ort vom Römer Paulus der sich hier sein Feriendomizil erbauen ließ. Povlja ist vor allem eine Ortschaft der Ruhe und Erholung.

Abseits vom Alltagsstress kann man hier perfekt entspannen und Balsam für die Seele tanken.

 

Dort legten wir eine Kaffeepause ein – wobei man ehrlich sagen muss, dass das Eis mindestens genauso gefragt war wie der Kaffee.

 

Einige besonders Motivierte machten sich auch an die rund 150 Stufen hinauf zur Kirche.

Der Aufstieg bei warmen Temperaturen war zwar durchaus sportlich, wurde aber mit einer herrlichen Aussicht belohnt.

Weniger erfolgreich war allerdings der Versuch, die Kirche zu besichtigen – denn oben angekommen mussten wir feststellen, dass sie geschlossen war.

Trotzdem waren sich alle einig:

Der Weg hinauf hatte sich trotzdem gelohnt … zumindest zur Rechtfertigung des nächsten Eises.

Um 16:00 Uhr kamen wir wieder in Makarska an.

Bis zum Abendessen blieb noch genügend Zeit für einen gemütlichen Spaziergang entlang der Promenade, einen kleinen Einkaufsbummel oder einfach zum Genießen der warmen Nachmittagssonne am Meer.

 

Am Abend wurden wir dann erneut mit einem üppigen Buffet verwöhnt. Die Auswahl war so groß, dass man eigentlich mehr Zeit zum Kosten als zum Essen gebraucht hätte.

So klang auch der zweite Urlaubstag genussvoll, lustig und in bester Stimmung aus.

3. Tag – Mit dem Bus unterwegs

 

Diesmal tauschten wir das Schiff gegen unseren Bus und starteten nach dem Frühstück wieder zeitig in den Tag.

Gut gestärkt und voller Neugier machten wir uns auf den Weg zu neuen Sehenswürdigkeiten entlang der kroatischen Küste.

 

Der erste Stopp führte uns zur sogenannten „Grünen Kathedrale“.

Mit ihren hohen Bäumen, dem dichten Grün und der beeindruckenden Ruhe machte dieser Ort seinem Namen wirklich alle Ehre.

Fast fühlte man sich wie in einer natürlichen Kirche unter freiem Himmel – nur mit deutlich besserer Aussicht und ohne Kirchenbankerl.

Natürlich wurden auch dort wieder fleißig Fotos gemacht und die besondere Atmosphäre genossen.

Die Kirche Mariä Himmelfahrt in Durmiševac wurde 1873 erbaut. Da die nahegelegene Kirche in Opačac, die der Familie Franceschi gehörte, lange Zeit vernachlässigt war, erlaubte der Bischof von Makarska dem Pfarrer von Proložac, eine neue Kirche zur Feier der Himmelfahrt zu errichten.

Nicht weit von der Kirche entfernt, entlang des Flusses Vrljika, wurde 1995 eine "Außenkirche" errichtet, die sogenannte Grüne Kathedrale – ein Bauwerk mit den Umrissen einer dreischiffigen Basilika mit Heiligtum und Fassade (entworfen vom Architekten Edo Šegvić) – in der eine heilige Messe und Prozession zum Fest der Himmelfahrt abgehalten werden. Das gesamte Gebiet um Durmiševac und das benachbarte Opačac ist eine Art "Garten Unserer Lieben Frau" der Region Imotski – ein Ort des Friedens, der Ruhe, des Zusammenkunfts und des Gebets.

Danach ging es weiter zum Roten und zum Blauen See.

Beide beeindruckten mit ihrer besonderen Farbe und der spektakulären Landschaft. Vor allem der Blaue See sorgte für viele staunende Blicke und unzählige Fotos.

Beim Roten See fragte sich so mancher, wie die Natur solche Wunder überhaupt erschaffen kann.

Natürlich wurde unterwegs auch viel diskutiert, welcher See nun schöner sei – eine endgültige Entscheidung konnte allerdings nicht getroffen werden.

Zum Abschluss stand noch eine Stadtführung durch Imotski auf dem Programm.

Dabei erfuhren wir viel Interessantes über die Geschichte und das Leben in der Stadt.

Während einige aufmerksam den Erklärungen lauschten, hielten andere eher Ausschau nach schattigen Plätzen oder der nächsten Möglichkeit für ein Eis. 

Zum Abschluss des Ausfluges führte uns der Weg noch zu einem Weingut – und dort wartete ein wahrer Höhepunkt des Tages auf uns.

Neben einer Weinverkostung gab es natürlich auch verschiedene Schnäpse zu probieren, wobei so mancher plötzlich erstaunlich interessiert an den genauen Herstellungsverfahren war.

Dazu wurde eine wunderbare Jause serviert, die bei allen großen Anklang fand.

Die Kombination aus regionalen Spezialitäten, gutem Wein und gemütlicher Atmosphäre sorgte schnell für beste Stimmung.

Spätestens dort war klar: Kroatien versteht nicht nur etwas von schöner Landschaft, sondern auch vom Genießen.

 

Natürlich blieb es nicht nur beim Kosten.

Es wurde fleißig eingekauft, damit auch zuhause noch etwas zum Feiern, Erinnern und vielleicht für den einen oder anderen gemütlichen Abend übrig bleibt.

Manche Taschen waren nach diesem Besuch jedenfalls deutlich schwerer als zuvor.

Um ca. 16:00 Uhr kamen wir wieder im Hotel an.

Bis zum Abendessen blieb noch genügend Zeit, um die Gegend zu erkunden, gemütlich entlang der Promenade zu spazieren oder einfach am Strand zu entspannen und die Sonne zu genießen.

 

Während einige noch einmal ins Meer gingen oder sich ein Eis gönnten, nutzten andere die Gelegenheit für eine kleine Pause im Hotel.

So konnte jeder den Nachmittag ganz nach seinem Geschmack ausklingen lassen, bevor uns am Abend wieder das reichhaltige Buffet erwartete.

Auch zwischen den vielen Steinen entlang der Wege und Mauern entdeckten wir immer wieder wunderschöne Blumen.

Fast schien es, als wolle uns die Natur zeigen, dass selbst an den kargsten Orten etwas Schönes wachsen kann.

Natürlich wurden auch diese kleinen Farbtupfer fleißig fotografiert – schließlich gehören nicht nur Meer und Sehenswürdigkeiten zu einer gelungenen Reise, sondern auch die kleinen besonderen Eindrücke am Wegesrand.

Natürlich durfte auch ein gemütlicher Besuch in einem Fischlokal nicht fehlen. In entspannter Atmosphäre ließen wir uns frischen Fisch und regionale Spezialitäten schmecken. 

 

Mit Blick aufs Meer und einem guten Glas Wein fühlte sich der Abend fast ein wenig wie aus einem Urlaubsprospekt an – nur deutlich lustiger und lebhafter.

4. Tag – Abschied von der Makarska Riviera

 

Leider ging auch der schönste Urlaub einmal zu Ende.

Bereits um 08:00 Uhr hieß es: Koffer verladen, noch ein letzter Blick aufs Meer – und dann wieder ab nach Hause.

Doch auch die Heimfahrt verlief alles andere als langweilig.

Inzwischen kannte man sich schon viel besser, es wurde viel gelacht, geplaudert und natürlich wurden Telefonnummern und Kontakte ausgetauscht.

Aus anfänglichen Reisebekanntschaften waren in diesen Tagen fast schon neue Freundschaften entstanden – verbunden mit der Hoffnung, sich bei einer nächsten Reise wiederzusehen.

 

Nach mehreren gemütlichen Pausen und einem guten Mittagessen verging auch die Rückfahrt erstaunlich schnell.

Gegen 19:00 Uhr kamen wir schließlich wieder in Heiligenkreuz an – müde, aber voller schöner Erinnerungen, lustiger Geschichten und vieler gemeinsamer Erlebnisse, die uns sicher noch lange in Erinnerung bleiben werden.

Ein großes Dankeschön gilt unserer Obfrau Grete Predl für die hervorragende Organisation dieser wunderschönen Reise. Mit viel Engagement, guter Laune und perfekter Planung sorgte sie dafür, dass wir unvergessliche Tage an der Makarska Riviera erleben durften. Ob Ausflüge, Verpflegung oder die stets gute Stimmung im Bus – alles war bestens organisiert.

 

Die Reise wird uns allen noch lange in schöner Erinnerung bleiben, und viele freuen sich schon jetzt auf den nächsten gemeinsamen Ausflug.